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Willkommen Reisender! Wir sind ein High/Classic Fantasy-RPG - ja, das gibt es noch! Du kennst das Silmarillion auswendig? Die Forgotten Realms sind dir nicht fremd? D&D, PnP und LARP nicht nur komische Abkürzungen? Dann bist du hier ebenso richtig, wie wenn du einfach nur Lust auf Geschichten mit Elben, Zwergen, Feenvölkern, edlen Helden und finsteren Schurken hast, oder all das gar nicht kennst, aber es gern kennenlernen möchtest. Tritt ein in die vier elementaren Welten, werde ein Magier, Ritter, Drachenreiter, Abenteurer oder Vampirlord. Die Sternentore warten auf dich, nur einen Klick weit entfernt!
Über das LC

Genre: High/Classic Fantasy
Spielstil: Szenentrennung
Schreibstil: Romanstil
RPG-Länge: min. 2000 Zeichen
FSK: 16, Avatarpflicht: Ja

RL & Gemalte Avatare sind erlaubt
Scifi-Background, 4 bespielbare Welten
Die Möglichkeit, eigene Völker & Wesen
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Die Greifenreiter von Aeria
#1
Lightbulb 
Der Ursprung der Greifen

Es ist nur Bruchstückhaft überliefert, unter welchen Umständen die ersten Menschen in Aitheria auf Greifen stießen, doch es muss um das Jahr 20 herum passiert sein, also vor gut 5000 Jahren. Während die Greife in ganz Aitheria zu finden sind, war doch die Insel welche heute als Greifenburg bekannt ist, schon immer einer der größten Brut- und Nistplätze. Warum Greifen, oder wie ihr ursprünglicher Name Gryphus, gerade an diesem Ort in so großer Zahl zu finden sind, ist bis heute ein Rätsel. Magier, Menschen, Elfen und Gelehrte von überall sind diesem Geheimnis seit Jahrhunderten auf der Spur. Viele glauben, es hätte mit einem magischen Kern der Insel zu tun, der die Greifen hierher zieht und die Insel für sie so attraktiv macht, doch Beweise gibt es für diese These nicht. Andere behaupten, Greifen wären in ihrer Intelligenz schlichtweg überschätzt und einfach nicht in der Lage, sich anderen Lebensbedingungen anzupassen, jedoch widersprechen die meisten Gelehrten dieser These.


Der erste Reiter

Auch wenn Greifen schon seit geraumer Zeit in den Geschichten und Heldensagen Aerias' auftauchen, so dauerte es eine lange Zeit, bevor die Bewohner Aitherias auf den möglichen Nutzen der Gryps, welches eine weitere Bezeichnung der adlerköpfigen Wesen ist, aufmerksam wurden. Überliefert ist, dass ungefähr vor 4000 Jahren, ein Band zwischen einem Menschen und einem Greif entstand, welches die Beziehung dieser beiden Wesen auf neue Pfade geleiten sollte. In den Geschichtsbüchern steht geschrieben, dass ein Jüngling namens Arbert Talis, der einer einfachen Familie an Luftschiffern angehörte, in einem schweren Sturm rund um Greifenburg verunglückte und von einem Greifen gerettet wurde. Nachdem sein kleines Luftschiff zerstört war und wenig Hoffnung auf Rettung bestand, hatte der Jüngling sich seinem Schicksal ergeben, als Futter für die angsteinflößenden Kreaturen zu enden, doch es sollte anders kommen. Eine junge Greifenmutter, die kürzlich ihren ersten Wurf an Greifen zur Welt gebracht hatte, adoptierte die jungen Arbert förmlich, versorgte ihn mit rohem Fleisch, was zum Überleben reichte. Was genau auf dieser Insel passierte, entspricht mehr erdachten Geschichten und alten Legenden, als der reinen Wahrheit, doch was sicher scheint ist, dass Arbert einst auf dem Rücken der Greifendame ritt, hoch über den Gipfeln und Städten des alten Aeria.


Die königlichen Greifenreiter

Welch Anblick könnte königlicher sein, als ein schwer gepanzerter Ritter auf dem Rücken eines mächtigen Greifen? So ist es nicht von der Hand zu weisen, dass der Blick auf einen Greifen mit seinem Reiter, problemlos dazu in der Lage ist seinen Betrachter in den Bann zu ziehen und zu verzaubern, was vielleicht an der Seltenheit dieses Anblicks liegt, oder aber auch der magischen Aura, die diese Wesen von sich geben.
Nachdem die Menschen es gemeistert hatten, sich die Greifen zu nutze zu machen, dauerte es nicht lange, bevor der amtierende König eine Garde bestehend aus Greifenreitern einberief, um für seinen persönlichen Schutz zu sorgen und die Ritter auf ihren magischen Gryps hatten eine sehr loyale und unerschütterliche Verbindung zu ihrem König. Die Tradition der Greifenreiter als elitäre Schutzeinheit des Königs, fand je ein Ende, nachdem der König die stehende Armee auflöste und all ihre Befugnisse den Magiern und der Achatgarde übergab, was dazu führte, dass die Garde der Greifenreiter sich heute als Teil der Achatgarde versteht.


Die Achatgarden Greifenreiter

Angeführt werden die Greifenreiter der Achatgarde von Achat Estan Efandis, einem Menschen aus Adoculus, der einer langen Linie von treuen Achatgardisten entspringt.
Früher hatten die Greifenreiter ihre eigenen Ränge und Hierarchien, dies wurde jedoch bei der Integration in die Achatgarde angepasst und ist nunmehr Vergangenheit.
Dennoch findet sich eine hierarchische Struktur bei den Achatgardisten wieder:


Allgemeine Struktur

Wer ein Greifenreiter werden will, beginnt als Rekrut der Achatgarde, wo er die Grundausbildung absolviert.
Sobald er zum Gefreiten aufgestiegen ist, wird er der Kavallerie zugeteilt. Nach seinem Aufstieg zum Kadetten beginnt er mit seiner Ausbildung zu Pferde, sobald er Fähnrich ist kann er auf einen Pegasi umsatteln und sobald er Rittmeister ist, kann er, wenn er dies wünscht, sich zwischen einem Dracoavis und einem Greifen entscheiden und darf sich offiziell Greifenreiter nennen.

Rangstruktur:

Rekrut > Gefreiter > Kadett > Fähnrich > Rittmeister > Flügelmeister > Hauptmann > Achat


Die Truppenstruktur der Greifenreiter:

Die Kleinste Einheit ist das Paar bestehend aus 2 Männern und ihren Reittieren. 2 Paare ergeben einen Flügel, 3 Flügel nennt man einen Schwarm von 12 Männern, 2 Schwärme sind ein Geschwader und 2 bis 4 Geschwader ergeben eine Staffel.


Die Greifenreiter heute

Der Natur ihrer Reittiere ist es geschuldet, dass sie nicht bei den übrigen Achatgardisten in der Garnison stationiert sind sondern auf einer eigenen Insel, Greifenburg.
Dadurch separiert von den restlichen Kräften der Achatgarde, haben sie eine Art Sonderstellung innerhalb der Garde, die jedoch weitläufig als negativ behaftet angenommen wird. In alten Legenden heißt es, dass Greifen und Drachen einst bis aufs Blut verfeindet waren, und auch heute begegnen sich diese Giganten mit Argwohn und Misstrauen, wenn möglich fliegen sie sich aus dem Weg. Und auch deren Reiter sind keine Freunde der Drachenreiter.
Diese Rivalität liegt wohl vorsetzlich an der Tatsache dass die Greifenreiter schon mehrmals Angriffe marodierender wilder Drachen zurück schlagen mussten, oder auch aktiv Jagd auf wilde Drachen und ihre Reiter, welche sich weigern dem Ordo Draconis anzuschlueßen, gemacht und diese zur Strecke gebracht haben. Durch ihren langen Dienst als Eliteeinheit unter dem König ist den Greifenreitern auch die Neutralität der Drachenreiter ein Dorn im Auge und man begegnet ihnen grundsätzlich mit Misstrauen. Auch auf Grund der Natur ihrer Reittiere, haben beide Lager Vorurteile und sind dafür bekannt, nicht gut zusammen zu arbeiten, sondern stets beweisen zu müssen, wer der bessere ist.


Wie man ein Greifenreiter wird

An sich ist der Werdegang zum Greifenreiter nicht sonderlich kompliziert. Man vollzieht die Ausbildung der Achatgarde und arbeitet sich danach hoch zum Rittmeister. Danach bedarf es nur noch einem Greifen und die Meisterung dessen, jenen auch zu bändigen. Und genau an dieser Stelle scheitert es in der Regel. Zum einen sind Greifen in der aktuellen Zeit sehr rar und auf der anderen Seite, ist die Voraussetzung für einen gehorsamen Greifen, ein mutiges Wesen das diesen Versuch startet. Greifen binden sich in ihrem Leben immer nur an eine einzige Person. Dieses Band kann nur entstehen, wenn der Reiter seinen Greifen davon überzeugen kann, dass er es wert ist, von diesem getragen zu werden. Wie genau diese Prozedur aussieht, ist völlig unterschiedlich und von Greif zu Greif verschieden. Klar ist jedoch, dass nicht wenige, die diesen Versuch starten, mit abgetrennten Gliedmaßen, verlorenem Augenlicht oder gar der Einbuße ihres Lebens davon kommen.


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Bild:Azany CC BY-NC-ND, Textentwurf von Esper, Danke




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