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Die verlorenen Chroniken

Willkommen Reisender!
Es freut uns, dass dich dein Weg hierher geführt hat. Wir sind ein Fantasy RPG-Forum und haben vor Kurzem unsere Tore eröffnet. Tauche ein in die magische Wolkenwelt Aitherias, die rauen Fluten Vandriggs, erliege dem wilden Zauber Pyrs und erforsche die düstere Höhlenwelt Xarvatmands. Ob weiser Magier, edler Elb, finsterer Alb, rechtschaffener Zwerg, oder eines der vielen anderen Völker und Wesen der Vier Welten - Grenzen setzt dir einzig deine Fantasie!
Über das LC

Genre: High/Dark Fantasy
Spielstil: Szenentrennung
Schreibstil: Romanstil
RPG-Länge: min. 2000 Zeichen
FSK: 16, Avatarpflicht: Ja

RL & Gemalte Avatare sind erlaubt
Scifi-Background, 4 bespielbare Welten
Die Möglichkeit, eigene Völker & Wesen
zu entwickeln & Vieles mehr!
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sowie weibliche Charaktere jeder Volkszugehörigkeit!

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Die Menschen
#1
Lightbulb 
Die Menschen des Königreiches Aeria sind ein sehr vielseitiges und wandlungsfähiges Volk, das bekannt für seinen Erfindungsreichtum ist. Das Reich Aeria kann auch hervorragend mit bürokratischen Hürden, einem ausgeprägten Amtsschimmelapparat und einer komplexen Rechtslanschaft aufwarten, welche eventuelle Gäste des Reiches gerne als, nun sagen wir, Herausforderung wahrnehmen. Die Menschen Aerias sind äußerst gut darin sich von anderen Welten und deren Völker inspirieren zu lassen und Elemente zu adaptieren, neu zu interpretieren, und gegebenenfalls weiter zu entwinkeln indem sie diese mit Errungenschaften, Erfindungen und dem Zeitgeist ihrer Gesellschaft kombinieren. 

Aerias Gesellschaft befindet sich im Moment wieder im Umbruch. Während die letzten Jahrtausende eine klar definierte Rollenverteilung der Geschlechter vorherrschte und in der Regel die Männer nach Außen hin das Oberhaupt einer Familie darstellten, beginnen diese Ansichten zunehmend aufzubrechen. Davon ab gelten die Menschen der Welt Aitheria als kommunikatives und reisefreudiges Volk, ein Umstand der sich auch darin widerspiegelt, dass es vielerorts ein ausgeklügeltes Netz für inselübergreifende Schriftzustellung und gut ausgebaute Wege und organisierte Luftschifffahrtsrouten für Handeltreibende und Reisende gibt.

Die Menschen des Königreiches Aeria besitzen zwar Ehrfurcht vor Magie und Magiekundigen, doch tiefe Ängste, oder Hysterie gegenüber diesen Dingen kann ihnen nicht nachgesagt werden. Sie sind ein Volk, welches manchmal etwas herablassend gegenüber anderen Völkern und deren Lebensweisen wirken kann, aber gerne mit ihnen in Kontakt tritt und Handelsbeziehungen aufbaut, weshalb ihnen auch von größter Bedeutung ist, das sicherste Sternentor unter ihrer Verwaltung zu wissen.

Natürlich ist es schwer möglich zu pauschalisieren, aber dennoch gelten die Menschen der luftigen Welt Aitheria als sehr offen für neue Eindrücke und Erfahrungen, ohne aber dabei ihre Wurzeln zu vergessen, oder einen gewissen Stolz ob ihrer Geschichte und ihren Errungenschaften zu zeigen. Sie sind beispielsweise das einzige Volk, das eine große Bildungsstätte für Magiebegabte hervorgebracht hat,  in der nicht nur das Wesen der Magie erforscht, magisches Wissen gesammelt und in Form von Schriften und Formeln an die Magiebegabten weitergereicht wird, sondern auch Dinge wie beispielsweise Politik, Geschichte, Heikunde, sowie Kampfkünste gelehrt werden. 

Ihre Fähigkeit sich von Ideen beflügeln zu lassen, Neues auszuprobieren, gepaart mit einem gewissen Hang zum Ehrgeiz, war sicher nicht ganz unbeteiligt daran, dass die Menschen den jahrzehntelangen Krieg mit den Elben am Ende für sich entscheiden konnten. 

Die auf der Insel Adoculos gelegene Hauptstadt Accipetris gilt im Besonderen nicht nur als Hochburg und Sammelstätte von Wissen, Forschergeist und Magie, sondern auch als Regierungssitz Aerias. Offiziell ist es der König, welcher das politische Zepter schwingt. In Wirklichkeit hat jedoch eine Schattenregierung aus den Oberhäuptern der Magierhäuser die Herrschaft inne, nachdem sich der König fünf Jahre nach dem Krieg aus unbekannten Gründen zurück zog und in Ermangelung eines Thronfolgers die Regierungsgeschäfte diesen übergab.

Trotz des Hungers nach Fortschritt, nach technischen sowie magischen Errungenschaften, insbesondere in der Hauptstadt des Reiches, ist davon im Hinterland weit weniger zu bemerken. Das Gefälle zwischen der Region um Accipetris und den weiter entfernten Inseln ist immens.


Götter und Glaube:
Götter derer werden in Aeris viele angebetet, wobei einigen hinsichtlich Festen und Brauchtum manchmal nur rein regionale Bedeutung zukommt. Die bekanntesten und am häufigsten angebeteten Götter sind beispielsweise:

Solumener: Er ist der strahlende Gott des Himmels. In seiner goldenen Rüstung und mit seiner donnernden Stimme gilt er als Gott des Tages, der Lüfte mit ihren Wolken und Stürmen, als auch der Gerechtigkeit, Läuterung und Bestrafung.

Sinthill:  Sie gilt als Göttin der Nacht und ihrer Gestirne, deren Priester häufig Aufgaben wie Seelsorge oder Krankenpflege übernehmen und auch für den Lebensabend der Menschen zuständig sind.


Dessortes:  Der Verborgene, oder der vielgesichtige Gott. Von ihm heißt es er hielte das Rad des Schicksals in den Händen und triebe mit dem Menschen seine Spiele. Angeblich wandelt er oft unerkannt zwischen den Menschen, und es könnte möglich sein, dass er neben dir steht, oder du als dessen Ehemann, oder Ehefrau dein Leben lang das Bett teilst ohne dies zu wissen. Durch eine solche Verbindung, heißt es, seien auch die ersten Mager hervorgegangen.


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Bild: MtG-Art-MattStewart CC BY-NC-SA




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